Kalk und pH-Wert im Grünlandboden

Shownotes

Der pH-Wert bestimmt, in welchem Ausmaß Nährstoffe und Spurenelemente gelöst und pflanzenverfügbar vorliegen. Eine pH-Optimierung ist daher häufig wirksamer als eine zusätzliche mineralische Ergänzungsdüngung. Mit zunehmender Nutzungsintensität sollte der pH-Wert möglichst im optimalen Bereich um 6,2 liegen. Die oft genannten Untergrenzen von pH 5,0 (leichte Böden) bzw. 5,5 (schwere Böden) sind als absolute Untergrenzen zu verstehen und sollten nicht angestrebt werden. Auch extensiv genutzte, artenreiche Wiesen profitieren von pH-Werten um 6,2.

Calcium spielt dabei eine zentrale Rolle: Es beeinflusst nicht nur den pH-Wert, sondern sorgt für eine stabile Bodenstruktur, fördert die Bildung eines krümeligen Gefüges und verbessert die Durchlüftung. Davon profitiert auch das Bodenleben – insbesondere Regenwürmer finden in gut strukturierten Böden bessere Lebensbedingungen.

Zu diesem Thema hielt Walter Starz am 19. Jänner 2026 einen Vortrag im Rahmen des online Biostammtisch von Bio Austria und der LK Vorarlberg.

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00:00:00: Ganzheitigkeit berücksichtigt.

00:00:04: Also Kalk und pH-Wert in Grünlandboden, also das sind zwei wesentliche Parameter auf die wir jetzt schauen werden.

00:00:19: Bevor wir uns aber dem Thema Kalk um pH Wert widmen möchte ich noch einmal ein paar Grundsätze definieren Und ich finde es immer ganz wichtig zu verstehen, woher unsere landwirtschaftlichen Böden kommen.

00:00:39: Dass diese Ertragsfähigkeit die sie heute haben nicht immer gegeben war und dass diese Form der Dauergründer Nutzung wie wir sie heute vorfinden eine Entwicklung eigentlich erst seit der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundertes ist.

00:00:58: Was uns ganz klar sein muss, ist dass alle landwirtschaftlich genutzten Böden in Österreich ursprünglich nicht als solche Grünland- oder Ackerfegenstandorte waren.

00:01:13: Ursprüngliche waren das Auwälter und das Urwälder, die gerodet oder entwässert wurden damit hier überhaupt einmal landwirtschaftliche Nutzung stattfinden hat können.

00:01:29: Was auch vielleicht interessant ist, dass viele der heutigen, gerade im Vorradlberg in Rheintal dieser ganz intensiv nutzbaren Grünlandflächen waren vor achtzig Jahren alles Ackerflächen und meistens das alte Dauergründland, das ist das was heute Waldgebiete sind.

00:01:45: Also die besseren Grünlandstandorte waren fast äußern mal Ackerflächen.

00:01:49: Und was vor allem auch sehr stark dazukommt, ist dass diese Ertragsfähigkeit, die sowohl die Acker als auch die Grünlands Standorte heute aufweisen ganz stark auf das zwanzigste Jahrhundert zurückzuführen ist weil hier... In dieser Zeit die Erkenntnis aus der landwirtschaftlichen Forschung gekommen ist, dass man durch gezielte Düngungen diese Erträge massiv steigern kann.

00:02:16: ist ja erst zu Beginn des zwanzigsten Ende neunzehntes Jahrhundert entstanden und wir haben innerhalb des zwantigsten Jahrhunderts die Nährstoffdichte in den Böden massiv erhöht, was eben zu diesen möglichen Erträgen heute geführt hat.

00:02:35: Und da werden wir dann sehen, da spielt natürlich der BH-Wert eine ganz wesentliche Rolle damit diese Ertragsfähigkeit gegeben.

00:02:47: Ich möchte immer wieder eine Lanze für das Grünland brechen, weil als Gründerbetriebe sind wir immer ein bisschen in der Defensive.

00:02:54: Aber wir dürfen nicht vergessen dass zwei Drittel der weltweiten Agrarfläche Gründland ist.

00:03:00: und auch hier ne Lanzebrechen führt den Wiederkeuer.

00:03:03: Ohne den Wiederkäuer wird es ganz schwer werden, die Menschheit zu ernähren.

00:03:08: Weil diese Zweidrittel Grünlandfläche kann man nur sinnvollerweise über den Wiederkeuer in Lebensmitteln verwandeln, sei es Milch oder sei es Fleisch.

00:03:19: Das Grün Land hat aber dann auch eine weitere wesentliche Funktion.

00:03:22: GrünLand-Böden haben immer höhere Humusgehalte als Ackerböden Und die Devise des Humusaufbaus ist kein Schlagwort, das für das Grünland zutrifft weil das Gründland beschenkt uns mit hohen Humusgehalten.

00:03:38: Die in der Natur der Gründlands Nutzung liegen.

00:03:40: dadurch dass wir eine permanente Dauerkultur haben einen ständigen Bewuchs und keine wendende Bodenbearbeitung haben wir einen sehr hohen Humusgehalt.

00:03:52: Also der Humusaufbau ist ein Thema im Ackerboden und in Grünland sprechen wir eher von einer Aktivierung dieses hohen, humusgehaltenes den der Grün-Land-Boden mit sich bringt Und wie man das aktivieren kann möchte ich jetzt ausführen.

00:04:14: Was gerade am Biobetrieb für uns eine große Herausforderung darstellt, sind einmal die Nährstoffkreisläufe.

00:04:22: Wir dürfen nicht vergessen dass wir über unseren Verkauf von Produkten sehr viele Nährstoffe abtransportieren.

00:04:31: Ich habe euch da für ein Kilo Milch, ein Kilos Lebentier einmal Beispiele aufgelistet.

00:04:37: also wenn man dann zum Beispiel anschaut pro Liter Milch geht fast ein Gramm Foss vorweg aber auch auch zum Beispiel ein Gramm Kalzium.

00:04:46: Wenn man dann als Mutterkuhbetrieb einen Jungrinder oder Kolbenen oder Mostoksen verkauft, dann verlassen da pro Kilo fast neun Grammfos vor dem Betrieb oder fünfunddreißig Gramm kalzium zum Beispiel.

00:05:03: Wenn ich jetzt an der Gemischbetrieb bin, die hat er noch auch Kartoffeln verkauft und Getreide verkauft sind das auch Nährstoffe, die wieder aus meinem Boden.

00:05:14: Als Grünlandbetrieb ist es dann aber so, dass wir dann wieder Futtermittel zu kaufen.

00:05:18: Also das heißt die Nährstoffe von den Ackerbetrieben stehlen sozusagen und in unseren Betriebskreislauf holen.

00:05:26: Etwas, was ganz wichtig ist um diese Nährstoffsituation am Betrieb zu beobachten sind eigentlich Hofterbilanzen.

00:05:37: Und die habe ich damals so etwas dargelegt bzw ein Beispiel hier aufgezeichnet oder kalkuliert also für einen Betrieb der ungefähr Zweiundzwanzig Milchkühe hat Hundertfuchtstausend Kilomilch pro Jahr verkauft und ein bisschen nachzucht.

00:05:54: Der Betrieb bewirtschaftet siechundzwanzig Hektar, hat einen Viehbesatz von ca.

00:06:00: eins Komma vier Gvm Hektare und kauft an die fünfund zwanzigtausend Kilo Kraftfutter zu Mineralstoffe und Stroh.

00:06:09: Und in der Bilanz sieht man beim Fossfuhr ist es ausbilanziert und im Stickstoff ist es ein bisserl negativer.

00:06:17: Da kann man sagen, wenn er die Verluste während der Lagerung etwas minimieren kann oder während der Ausbringung dann ist das auch eine ausbilanzierte Sache.

00:06:28: Oder ein bisschen mehr Klehnbestand hat auf dem Klee und BH-Wert und Kalk da werden wir noch zu reden kommen.

00:06:34: aber da sieht man schon dieser Betrieb ist eher ausbilänziert weil er relativ viel wieder zukauft.

00:06:42: also deswegen die meisten Gründerbetriebe kaufen über die Kraftfuttermittel, Nährstoffe aus den Ackerböden zu.

00:06:51: Die Ackerbetriebe haben natürlich langfristig das Problem dass ihnen diese Stoffe dann abgehen weil wenn wir die Produkte dann wieder an die Konsumentinnen und Konsumenten verkaufen bekommen wir diese Nährstoffe nicht mehr zurück.

00:07:06: Wenn man sich das anschaut, wo diese in so einem Beispielbetrieb, wo die Import- und die hohen Exportanteile für die jeweiligen Nährstoffgruppen sehen liegen.

00:07:15: Dann sieht man es beim Grünland Milchviehbetrieb ganz eindeutig, dass nicht über die Lebendiere die Masse exportiert wird sondern wirklich über den Massen oder heute über die vielen Liter an Milch pro Jahr dass über das Kraftfutter der Hauptanteil der Nährstoffe zugekraftet hat.

00:07:35: Beim Phosphor ist halt auch der wesentliche Anteil, überall die Mineralstoffe gehen zu.

00:07:41: Ein ganz ein wichtiges Instrument, das auch für die Biobetriebe relevant ist, sind Bodenanalysen.

00:07:50: Aber es ist wichtig wie ich diese als Bio-Betrieb richtig interpretieren muss.

00:07:56: Bodenanalysen sind einmal eine Momentaufnahme, das muss mir klar sein.

00:08:01: Aber es ist wichtig wie ich die Werte, die hier analysiert wurden auch richtig interpretiere und zu meinem Betrieb passend auch dann darstelle und daraus meine Schlüsse ziehe.

00:08:17: Erst wenn ich dann vielleicht weitere Analysen ziehe kann ich über die Zeit Trends ablesen, wie sich was im Boden entwickelt Und ich muss ganz wesentlich immer auch... diese Analysen im Kontext zu meiner Nährstoffbilanz, zu meiner Hofdorfbilanz auch in Bezug setzen und auf keinen Fall vertrauen was meistens bei den Analysentorten angegeben wird weil diese Angaben gerade für Biobetriebe dann praktisch oder faktisch nicht umsetzbar sind.

00:08:52: Weil sie doch primär für konventionelle Betriebe eine Hilfestellung geben die eben in der Lage sind oder die Möglichkeit haben, viel mehr Betriebsstoffe zuzukaufen, die am Biobetrieb nicht zur Verfügung stehen.

00:09:06: Ich habe euch da jetzt einmal so ein Beispiel Bodenanalyse dargestellt, wie wir sie aus dem Labor so bekommen können.

00:09:18: Wir sehen hier zum Beispiel also das sind zwei Böden.

00:09:21: Also man sieht dann auf der rechten Seite dort zwei Analysenwerte von zwei Bönnen eines Betriebes, eines Praxisbetriebes.

00:09:29: Und ihr wisst ja vielleicht bei den Nährstoffen haben wir eine Skala von A bis E, wobei A die Gehaltsstufe sehr niedrig ist.

00:09:39: Das heißt es ist von diesen Nährstoff relativ wenig... Lösbar, beziehungsweise können die Pflanzen von den Austauschoberflächen im Boden relativ wenig von diesen Nährstoffen bekommen.

00:09:54: Wäre es eh dann hätten wir ein Überangebot von Nährstufen viel zuviel was die Pflanze gar nicht benötigen würde und wo hier auch die Gefahr der Auswaschung in den Untergrund besteht.

00:10:07: Beim Forstvor ist das aber so.

00:10:09: Da macht einen sehr großen Unterschied, wann ich das nehme.

00:10:12: Nehme ich die Bodenprobe sehr zeitig im Frühjahr wo der Boden noch sehr kalt ist werde ich tendenziell höhere Phosphorgehalte haben als wenn ich sie im Sommer nehme weil im Sommer der frei verfügbare Phosphore in der Bodenlösung von den Organismen und dem Pflanzen gebunden ist.

00:10:31: also das heißt es ist auch sehr relevant wenn ich vergleiche zwischen Bodenproben meines Betriebes von einer Fläche ziehe, dass ich die immer zum selben Vegetationszeitpunkt nehme.

00:10:48: Das sind noch mal die Nährstoffe.

00:10:49: Da kann ich schon sagen, der Phosphorgehaltsstufe überversorgt wird er nicht sein.

00:10:54: Ich brauche es aber auch nicht gleich in einer Panik zu verfallen.

00:10:58: Beim Kali Magnesium habe ich sehr hohe Werte.

00:11:01: Der Hummusgehalt mit sieben Komma vier ist enorm Bereich.

00:11:04: Der BH Wert von sechs Komma fünf ist für einen grünen Standort in einem sehr guten optimalen Bereich.

00:11:13: Bei der unteren Bodenprobe, da denke ich mir zum Beispiel gar nichts.

00:11:16: Da habe ich sowohl beim Phosphor viel verfügbar und bei den anderen Nährstoffen ein Hummusgehalt von sieben Prozent ist auch im neuen Bereich.

00:11:27: Das kann natürlich wenn es ein kühlerer Standort ist auf über zehn Prozent Hummus-Gehalt hochgehen oder wenn wir im Anmoarbereich sind können das auch auf über zwanzig bis über dreißig was dann Richtung Moa geht auch hinauf gehen meistens auch nicht positiv ist, weil hohe Hummusgehalte heißt ein hoher Wasserspeicher und das sind meistens dann sehr kühle oder nicht so wüchsige und ertragreiche Böden.

00:11:52: Und der Boden hat mit BH-Sieben schon einen sehr hohen BH-Wert.

00:11:58: Was aber auf jeden Fall für jeden Biobetrieb zu streichen ist, ist diese Düngerempfehlung was dabei steht.

00:12:05: Also wieviel Kilo Phosphor?

00:12:07: Wie viel Kilokalium oder Magnesium dann anhand der Bodenanalyse empfohlen wird dazu zugeben weil das euch garantiert nicht den Ertrag bringen, den ihr euch erwarten würdet.

00:12:21: Also da muss man aufpassen vor allem bei den Fosfordüngern weil die Fosfordünger, die empfohlen werden im Biobereich dann eine langfristige Wirksamkeit haben sehr treuers sind und ich werde dann auch etwas anders kommen was dann viel relevanter und wesentlicher wäre.

00:12:38: Was man bei der Bodenanalyse dann noch zusätzlich auswerten kann, ist die sogenannte Katjonenaustauschkapazität oder kurz KAK genannt.

00:12:51: Die sorgt mir nämlich aus wie die Belege an den Oberflächen verhältnismäßig ausschauen also wie viel Calcium, wie viel Magnesium Kalium Natrium Metall, Aluminium und Eisenmangan befinden sich an den Oberflächen.

00:13:14: Also ihr seht da die Idealverhältnisse.

00:13:16: Ideal wäre wenn wir sehr viel Kalzium eine hohe Kalziumssättigung haben von über seventy fünf bis neunzig Prozent weniger wenig Magnesium also bis maximal Fünfzehn.

00:13:27: das sage dann warum Warum man da einen Unterschied macht.

00:13:31: und Aluminium Eisenmangan sollte unter zehn, wobei die Aluminiumsättigung wirklich unter null liegen sollte.

00:13:38: Wobei Aluminum?

00:13:39: wenn Aluminiam nachweisbar ist dann ist das meistens ein pH Problem.

00:13:44: also da liegen wir dann sicher unter pH fünf und dass wird für viele Grünlandpflanzen schon giftig.

00:13:52: Aluminiumreicher Boden wehren z.B.

00:13:54: so allem, wo extrem viel Borsgras und Annika wachsen.

00:13:58: Die haben meistens sehr viel freies Aluminum im Boden und das Borsgraß und die Annika sind zwei Pflanzen, die das dann aushalten.

00:14:06: Also das kann ich mal von der Katjonen Austauschkapazität, die teilweise auch ein bisschen momentan in gewissen Bereichen wieder gehypt wird und sehr stark beworben wird.

00:14:19: Sie ist ein interessantes und wichtiges Instrument.

00:14:23: aber ich werde darauf eingehen dass man alles nicht überbewertet sondern richtig interpretieren muss.

00:14:30: Warum reden wir von BH und dann in weiterer Folge vom Kalken?

00:14:34: Diese Zeichnung hier ist schon eine sehr alte Zeichnung, die schon im neunzehnten Jahrhundert einmal aufgezeichnet wurde.

00:14:42: Und diese reine physikalische Zeichne.

00:14:44: Ihr seht da je dicker der Balken umso besser ist die Verfügbarkeit des jeweiligen Nährstoffs für die Pflanzen.

00:14:53: also desto leichter ist dieser Nährstoff in Lösung und desto einfacher können es die Pflanzen über die Wurzeln aufnehmen.

00:15:02: Und das ist der Grund, warum wir in den landwirtschaftlichen Böden immer den optimalen BH-Wert von um sechs angeben.

00:15:11: Also da sieht man auch auf der Grafik dass um sechs ist Stickstoff, Schwefel, Phosphor, Calcium, Magnesium, Kalium, Kupfer, Zink optimal verfügbar eisen man gar ein wenig, dass mal eine brauchen.

00:15:24: Also das heißt, dieser BH-Wert um sechs ist ideal.

00:15:29: Ich habe dann zuerst bei der Kathionen Austauschkapazität auch noch erwähnt dass das Verhältnis zur Calcium und Magnesium auch in einem idealen Verhältnissen liegen sollte was sechs zu eins also sechs Teile Calcium.

00:15:41: ein Teil Magnesiums wäre ideal wenn es an den Austauschoberflächen so vorhanden wäre.

00:15:49: Warum ist das so?

00:15:51: Es gibt zum Beispiel sehr magnesiumreiche Böden, die haben etwas negative Eigenschaften und jetzt wird es ein bisschen chemisch.

00:16:02: Jetzt gehen wir in die Atome.

00:16:04: Wenn man nämlich das Calcium-Ion anschaut, dann ist das Calium-Ionen sehr viel größer als das Magnesium- Ionen.

00:16:14: Das bedeutet... dass das Magnesium-John sehr viel positive geladen ist, lagert es negativ geladene Jonen an.

00:16:25: Und da loggert's sehr viel Wasser an und diese magnesiumreichen Böden neigen eben zur Verschlemmung.

00:16:32: oder wenns dann trocken wird... ...ist die Wasserhöhle sehr rasch weg und dann gibt´s diese klassischen Schrumpfungsrisse.

00:16:40: Also diese magnesiumreichen Böde sahen eher sehr dicht kompaktgelagerte Bölen.

00:16:46: Das Calcium hingegen hat eben eine sehr stabile Wasserhülle und kann damit, also das heißt der Abstand zwischen dem Atom und dem umliegenden Wasser zu den negativen Bodenpartikeln ist beim Calcium um ein vielfaches Geringer als bei Magnesium wenn es noch so ist.

00:17:08: Und damit konnte das Calcium sich viel stärker an die Tonminerale oder an den Humus Kleben, also mit diesen unterschiedlichen Ladungen.

00:17:20: Und da reden wir dann auch von diesen stabilen Kalziumbrücken die im Boden ganz relevant sind damit hier stabile Ton- und Humuskomplexe entstehen.

00:17:32: Also nicht nur über die Lebendverbauung der Organismen in Boden, die durch ihre Schleime Und auch durch ihre Aktivität und durch ihre Bakterienkolonien das Verkleben.

00:17:44: Auch das Calcium, deswegen ist auch das Calcium an sich so wichtig als Strukturgeber im Boden hilft dabei diese Brücken zu bilden also dass Humus und Ton zusammen geschweißt werden und dann sehr stabile Bodenkrümel bildet.

00:18:03: Und da spielt.

00:18:04: und Calcium ist natürlich das, dass in erster Linie aus der Kalkung dann kommt bzw.

00:18:12: frei wird und dann im Boden diese Funktionalität erfüllen kann.

00:18:17: Also das heißt, Calcium ist ganz relevant, dass ein Boden überhaupt krümeln kann.

00:18:23: Wenn das Calciamion fehlt, dann kann der Boden nicht so stabile Krümel bilden – das ist eine rein physikalische Tatsache einmal!

00:18:34: Der BH-Wert ist ein Schlüsselfaktor, aber nicht der ausschließlich alleinige.

00:18:41: Also der BH Wert an sich ist einmal wie wir gesehen haben ganz relevant.

00:18:46: für die Verfügbarkeit der Nährstoffe Hängt dann in weiterer Folge auch davon, ob Wanderbehaviour um Sex liegt.

00:18:55: Dass sich die Klebpflanzen sehr viel leichter tun dort zu wachsen nicht weil der Klee den hohen Behaviour braucht sondern die Rizobien also die Bakterien die im Wurzelbereich des Kläes vorhanden sind weil die sehr hohe Anteile an Phosphor Schwäfer Spureneleventen wie Mangan und so brauchen damit sie eben fixierung gut durchführen können.

00:19:21: Dann kommt dann auch dazu, dass ein sehr krümeliger Boden sehr viele Bohren im Boden hat.

00:19:26: Das heißt sehr viel Luft!

00:19:28: Weil die Fixierung des Luftstiegstoffs basierte nicht aus der atmosphärischen Luft sondern aus der Bodenluft.

00:19:34: D.h.,

00:19:35: da brauchen wir sehr viele Grob-Bohren und grob- Bohren haben wir nur dann wenn der Boden sehr stark krümmelt.

00:19:42: Man weiß aus vielen Untersuchungen das z. B. die Regenwurmdichte und die Mikroorganismendichte mit steigt mit höheren Beharrwerten auch ansteigt.

00:19:53: Also Regenwürmer lieben kalziumreiche Böden, weil sie dort vermutlich ein leichter groben können, weil die einfach grüner Liga sind.

00:20:02: Es ist besser durchlüftet, weil auch die Regenweber müssen ja im Boden atmen können und Das gefällt dann auch den anderen Organismen, die Bakterien, die ebenfalls diesen Luft-Sauer-Stoff nehmen.

00:20:16: Wichtig ist aber Kalkung ist keine Düngung!

00:20:20: Die Pflanzen nehmen zwar eine gewisse Menge Calcium auf – aber das ist jetzt am meisten im Boden genug vorhanden, dass sie das schaffen – sondern Kalk oder das Calciumion schafft die Voraussetzung, dass die Nährstoffe, die im Boden verhandelt sind optimal für Pflanzen und für das Bodenleben zur Verfügung stehen.

00:20:44: Wir dürfen auf der anderen Seite aber nicht vergessen, dass das Calcium im Boden sehr auswaschungsgefährdet ist Und Calcium wird dann ausgewaschen wenn es im Boden gegen Säuren ausgedauscht werden.

00:21:00: Wo kommen jetzt diese Säuren her?

00:21:02: Wegen Pflanzen Nährstoffe aus dem Bodenaufnehmen scheiden sie organische Säuren unterschiedlichste Säure aus.

00:21:12: Sie machen das, damit sie Nährstoffe in über die Wurzeln aufnehmen können.

00:21:19: Diese Säulen werden gegen das Kalzium und den Austauschoberflächen gegengedauscht.

00:21:25: Das H-Bluson wird an die Bodenoberfläche angehaftet, und das ist diese Buffervirkung des Bodens – weil sonst würde ja sofort eine Versauerung stattfinden, die natürlicherweise immer stattfindet, sobald Pflanzen auf einem Boden wachsen.

00:21:43: Wenn wir düngen führt das ebenfalls zur Calciumfreisetzung und auswaschen, weil bei der Düngung auch beim Wirtschaftsdünger irgendwann einmal Nitrat entsteht.

00:21:55: Das was die Pflanzen dann aufnehmen.

00:21:57: Nitrat ist das Salz der Salpetersäure.

00:22:00: Das heißt wenn wir Nitrat haben, haben wir immer auch in Kombination mit Wasser-Salpetersaure Und da kommt auch ein bisschen, vielleicht greife ich jetzt vor, warum das Kalken im Biobereich immer etwas kritisch betrachtet worden ist.

00:22:15: Was schon ein massiver Unterschied ist.

00:22:18: Wenn ich mit einem Nitratmineraldünger dünge, dann habe ich eine doppelt so schnelle Bodenversauerung als wenn ich mit Wirtschaftsdüngern dünne.

00:22:28: und meine These ist dass dass etwas in den bio-Ursprüngen Einzug gehalten hat, das man Kalken als was Konventionelles wahrgenommen hat.

00:22:40: Das bei Einsatz von mineralischen Nitratdünger sehr viel öfters und in sehr viel höheren Mengen notwendig war.

00:22:49: Der Regenselbst ist Kohlensäure weil im Regen löst sich das CO² der Atmosphäre,

00:22:54: d.h.,

00:22:55: es regnet Kohlensaure runter, was ebenfalls zu einer Säureeintrag in Boden führt.

00:23:03: Und das Bodeneben produziert auch Säuren, also wir haben hier jährlich je nach Tonegehalt des Bodens, je noch Niederschlag so zwischen dreihundert fünfhundert sechshundert Kilokalzium pro Hektar was ausgewaschen wird.

00:23:20: Also das sind Tatsachen, das ist Faktum und jetzt müssen wir halt auch in unserer ganzen Betrachtung mit Berücksicht hin.

00:23:33: Jetzt habe ich einen Weil.

00:23:35: mich lassen diese Themen dann seltener Ruhe und ich versuche immer von allen Seiten das zu betrachten.

00:23:43: Und ich habe mir das jetzt mit dieser Katjonen Austauschkapazität einmal genauer angeschaut, und habe da einen sehr interessanten Versuch aus den USA gefunden.

00:23:53: Ich hab gedacht, das war ein klassischer Pflanzenbaupersuch.

00:23:57: Den man in den USA über sechs Jahre von zwei Fünfzehn bis zwanzig geführt hat und habe dann, wie ich diese englische Publikation genauer gelesen habe, mit der Staunen festgestellt, dass nach dem Versuchsjahren gestanden ist, dieser Versuch auf Certified Organic Fields stattgefunden hat also auf zertifizierten Bioflächen.

00:24:20: Dann haben wir gedacht Das war jetzt dann in dem Fall ein Ackerbauversuch, wo man Mais, Soja und Getreide in dem fall Hafer angebaut hat.

00:24:32: Und dort hat man sich die Versuchsfrage gestellt was bringt mehr den Beharrwert im Boden zu erhöhen also durch eine normale Kalkung?

00:24:44: oder das Kalzium-Matnesium Verhältnis auf ein optimales Maß zu stabilisieren, zu regulieren.

00:24:52: Also so wie wir es nach der Kation in Austauschkapazität eben gehört haben Wer ganz genau nachlesen will, diese Publikation ist frei verfügbar auf Englisch.

00:25:05: Es hat Akadema mehr mit der KI und kann man das sehr toll übersetzen lassen.

00:25:09: Das funktioniert mittlerweile auch schon sehr gut also kann man gerne da mit diesem Link auch online abrufen.

00:25:17: Und die Ergebnisse des Versuches haben mich sehr verrascht.

00:25:23: und hier ist ganz klar rausgekommen, dass das Calcium Magnesium Verhältnis im Boden sich stark verinnern hat lassen.

00:25:30: Sie konnten es mit bioerlaubten Düngern schaffen, auf das optimale Verhältniß zu beeinflussen aber es hat keine Effekte auf den Ertrag gegeben.

00:25:44: Also es hat keine pflanzenbaulichen Effekten gezeigt, dass diese Einstellung des optimalen Verhältnisses zwischen Calcium und Magnesium irgendwie positive Effekter gezeigt haben.

00:25:55: Was hingegen positive Effekt gezeigt hat war ein generelles anhebendes BH-Wertes.

00:26:01: Das war bei Meißer Trag war das ganz eklatant und dann auch interessanterweise Kaum ein Unterschied oder kein Unterschied feststellbar, ob da jetzt Kohlensaurerkalk oder Dolomitkalk verwendet worden ist.

00:26:15: Vielleicht nur für euch zur Information.

00:26:18: Kohlensaurerkalk ist Kalzium-Karbonat also das ist reines Kalzuum und Dolomite ist ein kalzium Magnesium-Carbonate.

00:26:27: Also in Dolomites Magnäsium auch dabei!

00:26:31: Das ist dann relevant... Wenn wir zum Beispiel von sehr hohen, also Böden die extrem hohe Magnesium-Unteile aufweisen.

00:26:41: Da würde ich eher sagen mal dazu tendieren dass man da jetzt nicht unbedingt ein Dolomit verwendet sondern einen coolen Saubenkalk.

00:26:49: Also hier ist in dieser Sexursuchung herausgekommen das die BH Wertbeeinflussung der weit aus größere und effektivere Mechanismus ist, um hier positiv auf dem Boden einzuwirken.

00:27:11: Wenn wir von Kalkung im Grünland reden dann geht es hier immer um den Fokus Bodensstruktur verbessern.

00:27:20: Bodens struktur für die Pflanzen, für die Organismen, die im Boden leben Und was auch ganz wichtig ist Wir sprechen nicht nur von Intensivwiesen.

00:27:31: Wenn wir zum Beispiel ein artenreiches Extensivgrünland haben wollen, dann wäre es hier auch ideal wenn der BH-Wert um sechs liegen würde.

00:27:44: Das kann jeder gerne einmal selbst nach überprüfen.

00:27:49: geht da mal auf Almen in den Kalkregionen wandern oder auf Almen kristallinen Gebirgsteilen wandern.

00:28:01: In den Kalkalmen sind die Pflanzenbestände auf den Almen viel artenreicher und das hängt mit der Nährstoffverfügbarkeit zusammen, weil auf höherem pH Werten sechs bis sechs zwei eben diese Nährstoffe optimal verfügbar sind und damit eine Vielzahl an Pflanzen wachsen kann.

00:28:27: Was für die Praxis am meisten als Menge ausreicht, um einmal pH-Wert stabilisieren zu wirken sind ein bis zwei Tonnen Projekter Kohlensauerkalk.

00:28:41: Also da bringt man, also mit zwei Tonnen bringt man guter Tonne Kalziumkarbonat aus und das ist die Kalkdünger im Bio.

00:28:51: Da braucht keiner Angst haben dass da eine sofortige Wirkung passiert weil hier ist es eben ganz entscheidend, dass dieser Kalk... Und das ist natürlich dann ein Problem wenn ich jetzt über Jahrzehnte lang nicht gekalkt habe!

00:29:04: Weil wann der mal oben drauf liegt, passiert noch gar nichts.

00:29:07: Der Kalk an sich erfüllt noch nicht diese Bodenstrukturwirkung, die sie beharwert beeinflusst und wir brauchen nämlich das freie Kalzium-John.

00:29:18: Und wenn wir Kalk düngen haben wir kalziumkarbonat.

00:29:21: Das heißt erst über eine säure Wirkung wird das Kalziam frei.

00:29:26: So lang es nur an der Bodenoberfläche liegt basiert da noch gar nichts.

00:29:30: Im Grünland haben wir die Herausforderung dass es in den Boden einmal hinein kommt dann über säure Wirkung das Calcium erst frei gesetzt wird und erst dann haben wir die Funktion, dass der Calciumbrücke entstehen kann.

00:29:45: Dass Calcium sich an die Austauschoberflächen heften kann und eben diese Beharrwertanhebung bewirken kann.

00:30:00: jahrelang also diese Kalkung wenig Beachtung geschenkt, auch aus der Historie heraus weil man Kalkungen als etwas sehr Konventionelles gesehen hat.

00:30:13: Ich sage aber schon deutlich dazu wir müssen das auch auf einer objektiven Ebene wieder neu betrachten, weil biologische Prozesse einfach zu einer Kalziumauswaschung in den Untergrund führen.

00:30:28: Und wenn wir nicht mehr dieses Kalzum zuführen, wir bodenfysikalische Situationen schaffen die nicht mehr optimal sind und darum sollte man schon dagegen Wirken bzw.

00:30:46: das System wieder in einen optimal Zustand zu bringen Wobei es hier nicht notwendig ist, auf einer BH-Stufe von sieben aufzukalken.

00:30:55: Sondern aus physikalischer Sicht ist es bis sechs Komma zwei sinnvoll.

00:31:00: Danach kann man nicht mehr das nachweisen dass das wirklich eklatante Steigerungen mit sich bringt.

00:31:08: also bis sechs zwei.

00:31:10: da hat's wirklich große Effekte und da hat man im Boden die besten Voraussetzungen geschaffen, dass wir optimale Zustände vorfinden.

00:31:23: Also wichtig ist jetzt wie gehe ich mit den Bodenanalysen um?

00:31:26: Mir muss bewusst sein das eine Bodenanalyse eine Momentaufnahme ist.

00:31:30: Beim BHB ist es aber so, der ist nicht zu sehr eine Momenteaufnahme weil er relativ stabil ist.

00:31:39: Der BH-Wert gibt mir mal an, was kann ich oder was soll ich hier tun?

00:31:45: Bin ich zum Beispiel hier bei fünftzwei werde ich mir Gedanken machen wie kann ich mich in Richtung sechs bewegen dass ich dann über regelmäßige Kalkzuführungen im Herbst, weil ihm herbst deswegen damit es über den Winter über die Feuchtigkeit gut in den Boden hineindringen kann.

00:32:07: Sehe ich das als den günstigeren Zeitpunkt an?

00:32:12: Wenn man sich die Mühe macht, dass man sich da noch die Katio in Austauschkapazität anschaut, kann ich dann auch eine Entscheidung mittreffen ob ich tendenziell eher Dolomit oder Kohlensauerkalk verwende.

00:32:25: Aber wie gesagt, anhand der Versuchsergebnisse, die ich euch da gezeigt habe jetzt nicht unbedingt notwendig.

00:32:30: Außer es möchte einer wissen ob er wirklich einen sehr magnesiumreichen Boden hat oder wenn die Calcium-Sättigung unter sechzig Prozent sinkt dann würde man auf jeden Fall empfehlen eher stark auf Kohlensäurenkalk zu setzen und nicht noch zusätzliches Magnesium mitzugeben weil eben dann die Verschlemmung des Bodens, die Dichtlagerung des boden soll schon ein großes Thema sein können Etwas wo es arg uns wichtig ist, die Nährstoffe aus den Wirtschaftsdüngern immer wieder im Augenblick behalten.

00:33:03: Also ich möchte da verwahnen dass eine pH Wert Anhebung ausschließlich zu mehr Ertrag führt.

00:33:11: Die Behaber- stabilisierung ist ein wichtiges Grundinstrument, den Boden einmal in einen gesunden Zustand zu bringen.

00:33:19: aber wenn ich dann nicht das Futter dem Bodenleben bereitstelle und das Futters ist an erster Linie die Wirtschaftsdünger sind die ganzen Stickstoffe, Phosphor, Kali, Schwefelverbindungen die aus und Spurnelemente die aus dem Wirtschafts düngern an den Boden herangeführt werden.

00:33:35: wann die fehlen wann die zu wenig sind kann, auch der beste stabile BH-Wert im Boden nichts dazu beitragen, dass er die Pflanzen optimal ernähren kann.

00:33:45: Das heißt wir müssen auch differenzieren wie intensiv nutzen wir unser Grünland?

00:33:50: Welche Flächen nutzen wir intensiver?

00:33:53: Welchen nutzen wir weniger intensiv?

00:33:55: also noch den Konzept der abgestuften Grünlandsmutzung und wie können wir unsere Nährstoffe zielgerichtet auf die Böden hinbringen?

00:34:05: Wenn wir jetzt zum Beispiel auf einem Betrieb sind, der schon einen sehr guten BH-Wert von um sechs hot, dann reichen hier alle vier bis sechs Jahre ein bis zwei Tonnen Kalk aus.

00:34:20: Um diese natürlichen Verluste auszugleichen.

00:34:24: Ich würde aber trotzdem empfehlen dass man vor der Kalkung eine Bodenanalyse macht und dort vielleicht nur den BH Wert untersuchen lässt, um noch einmal zu schauen ob es wirklich notwendig ist Wie ich schon gesagt habe, wenn man die Kalziumsättigung unter der Katio- und Austauschkapazität verfehlt würde.

00:34:42: Ich würde auf jeden Fall Kohlensäure in Kalken fehlen und nicht mehr den Dolomit.

00:34:49: Was beim Wirtschaftsdünger auch wichtig ist?

00:34:51: Und da ist es so, dass wenn genügend Wirtschaftsdinger wieder rückgeführt wird... Dann kommt auch teilweise Calcium wieder mit.

00:35:03: Also da kommt es dann auch drauf an, wie viel Futterkalk wird im Stall mitangeboten?

00:35:08: Dass die Tiere da aufnehmen?

00:35:09: oder wird vielleicht zum Beispiel bei jemandem der einen Mist hat zum Auftrocknen in Boden ein Kohlensauerkalk mit eingestreut und das Mist dann mit ausgebracht.

00:35:23: Da werden dann auch schon Calcium dann wieder rückgeführt.

00:35:30: Was Bodenfruchtbarkeit betrifft, ist es auch eine Frage des BH-Wertes.

00:35:34: Also hier der BH wird die optimale Angebung in einem optimalen Bereich auch ganz relevant und wichtig.

00:35:46: Kalken allein wird aber nicht die Erträge steigern wenn generell auf der Fläche zu wenig Wirtschaftsdünger hinkommt.

00:35:56: also das ist etwas was ganz wesentlich ist.

00:35:59: Also ich darf mir jetzt nicht erwarten, dass durch das Pulver wie wenn ich krank bin und wenn ich das richtige Präparat nehme, bin ich dann wieder gesund.

00:36:10: Das funktioniert in der Landwirtschaft leider nicht so weil die Wirtschaftsdünger sind nach wie vor die treibende Kraft, die darüber entscheiden in welcher Ertragsfähigkeit sich unser Gründer befindet oder nicht.

00:36:26: Vorm Kalken würde ich immer einen BH-Wert im Boden untersuchen lassen, damit ich einmal weiß wo ich stehe und wo ich starte.

00:36:35: Und wo ich mich aktuell befinde.

00:36:37: wie schnell baut sich der Calcium Vorrad in den Boden ab.

00:36:45: Der BH-wert ist was wichtiges.

00:36:47: das Calcium John ist das Zentrum von dem wir dann reden.

00:36:53: Das ist das, was wir im Boden brauchen.

00:36:55: Damit es eben ein wichtiger Baustein ist um die Kalziumbrücke zu bilden, stabile Bodenerkrümmel eine gute Verfügbarkeit der Nährstoffe für die Pflanze.

00:37:05: aber am Ende des Tages wenn diese Rahmenbedingungen passen entscheiden die Wirtschaftsdünger also die Häufigkeit und die Menge wie viel auf der Fläche ausgebracht werden ob das Grünland ertragreich ist oder nicht.

00:37:25: Wichtig ist, dass wir eben diese Gesamtheit berücksichtigen und dass wir sehen diese Komplexität, also dass wir wahrnehmen und im Biosystem sehen, dass alles zusammen spielt und zusammen gehört.

00:37:44: Da ist der BH-Wert in Boden eine entscheidende Größe und eine ganz relevante Größe aber ohne die Wirtschaftsdünger, ohne eine abgestufte Nutzung.

00:37:55: Ohne gute Pflanzenbestände werde ich deswegen nicht das Ernten was sich auf meiner Fläche ernten kann wenn alles gut zusammenspielt.

00:38:05: damit bin ich am Ende so.

00:38:07: Danke fürs Zuhören und freue mich jetzt schon auf die ein oder andere Frage dazu.

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